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Künstliche Intelligenz verändert die Energiebranche

ie lässt sich der bei Wind im Norden und bei viel Sonne im Süden produzierte Strom dorthin bringen, wo er benötigt wird? Wie kann der Energieverbrauch noch besser vorhergesagt werden? Und wie kann der Stromverbrauch in Unternehmen und Haushalten so an das Angebot angepasst werden, dass die Verbraucher davon im Idealfall gar nichts bemerken?

Die Energiebranche steht vor der Herausforderung, nach der ökologischen Energiewende jetzt die Digitalisierung der Energiewende zu meistern – und die Bundesbürger gehen davon aus, dass neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) dabei eine große Bedeutung zukommt. So halten zwei Drittel (68 Prozent) eine automatisierte Energieversorgung auf Basis computergestützter Bedarfsanalysen für sinnvoll. 9 von 10 Befragten (89 Prozent) sehen die Chance einer Reduzierung des Energieverbrauchs durch automatisierte und selbstlernende Heizsysteme.

„In der öffentlichen Wahrnehmung geht es in der Energiepolitik vor allem um die Erzeugung: Atom- und Kohlekraftwerke versus Windräder oder Solaranlagen. Die zentrale Herausforderung liegt allerdings darin, ein optimales Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Netz und Speichern herzustellen – und das wird nur mit digitalen Technologien gelingen“, sagt Robert Spanheimer, Referent Smart Grids beim Digitalverband Bitkom. „Künstliche Intelligenz kann uns dabei helfen, aus den vielen zur Verfügung stehenden Daten Schlüsse zu ziehen, aber auch in Haushalten und Unternehmen den Energieverbrauch ohne unser Zutun und ohne Komforteinbußen zu reduzieren.“ So müssten wir in Zukunft die Heizung nicht mehr programmieren, wann das Badezimmer für uns warm sein soll, sondern die Steuerung lernt unsere Gewohnheiten kennen und passt dann automatisch die Temperatur an.

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